Luise-Kiesselbach-Stiftung

Alle gehören dazu: Preis für Inklusion 2020

Die Luise-Kiesselbach-Stiftung schreibt den Preis für Inklusion 2020 für Projekte aus, die die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben stärken und fördern

Arbeit ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Sie stiftet Sinn und soll den Lebensunterhalt sichern. Arbeit ist zentral, um in unserer Gesellschaft einen Platz zu finden, akzeptiert zu sein und sich beteiligen zu können. Erwerbsarbeit ermöglicht soziale Teilhabe, während Arbeitslosigkeit zur Ausgrenzung führt.

Für Menschen mit Behinderungen sind die Möglichkeiten zur Teilhabe am Arbeitsleben bisher jedoch weitestgehend auf Werkstätten für behinderte Menschen begrenzt. Die UN forderte Deutschland deshalb wiederholt in ihrem Staatenbericht dazu auf, alternative und inklusive Zugänge zum Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen zu schaffen.

Mit dem neuen Bundesteilhabegesetz (BTHG) kann sich jetzt etwas verändern: Das Gesetz stärkt das Wunsch- und Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen, betont die Personenzentrierung und zielt auf die Abschaffung von Sonderwelten für Menschen mit Behinderungen. Mit einem neuen Aufgabenkatalog für die Eingliederungshilfe erweitert das BTHG die Möglichkeiten zur Teilhabe am Arbeitsleben und schafft neue Alternativen.

Preisausschreibung und Teilnahmebedingungen
Mit dem Preis für Inklusion 2020 sollen Projekte, Initiativen und Aktivitäten ausgezeichnet werden

  • die den Zugang zu Ausbildung von Menschen mit Behinderungen fördern und den Übergang von Schule zu Ausbildung und Beruf aktiv gestalten
  • die Menschen mit Behinderungen durch Digitalisierung und technische Hilfsmittel neue Chancen zur Teilhabe am Arbeitsleben eröffnen
  • die darauf abzielen, die eigene Organisation als Arbeitergeber*in für Menschen mit Behinderungen zu öffnen und Inklusion am Arbeitsplatz in der eigenen Organisation fördern

Die eingehenden Bewerbungen werden vom Stiftungsrat der Luise-Kiesselbach-Stiftung gesichtet. Der Stiftungsrat bewertet die eingereichten Bewerbungen nach folgenden Kriterien:

  • Das Projekt leistet Pionierarbeit in der Sozialen Arbeit: Es liefert neue Denkanstöße, erkennt Probleme vorausschauend und löst sie mit unkonventionellen Mitteln.
  • Das Projekt ist übertragbar auf ähnliche Problemlagen.
  • In dem Projekt arbeiten Organisationen und Akteure aus verschiedenen gesellschaftlichen Sektoren zusammen.

Für die Entscheidung der Jury und das Verfahren der Preisvergabe ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Für den Preis bewerben können sich Mitgliedsorganisationen des Paritätischen in Bayern und eigene Projekte des Paritätischen in Bayern. Bewerbungen von Privatpersonen und von Organisationen und Einrichtungen, die dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern nicht angehören, nimmt die Stiftung nicht entgegen.

Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert. Die Verleihung des Preises findet im Oktober 2020 statt.

Ihre Bewerbung

Den Bewerbungsbogen und die Ausschreibung können Sie untenstehend herunterladen. Bitte speichern Sie den Bewerbungsbogen zuerst auf Ihrem Computer, bevor Sie ihn ausfüllen.

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undefinedBewerbungsbogen herunterladen (ausfüllbare PDF-Datei)

Bitte  senden Sie uns Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (ausgefüllter Bewerbungsbogen und Anlagen) per Post oder E-Mail zu. Bewerbungsfrist ist der 29. Februar 2020. Es gilt das Datum des Poststempels bzw. des Eingangs der E-Mail.

Luise-Kiesselbach-Stiftung
Stichwort: Preis für Inklusion 2020
Charles-de-Gaulle-Straße 4
81737 München
veh(at)luise-kiesselbach-stiftung.de

Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich an

Frau Alix Veh
Tel. 089 | 306 11 - 146
veh(at)luise-kiesselbach-stiftung.de